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Weitere neue Berichte und Bildreportagen:


 

 

45. Treffen in der Altmark             16.-18. September 2022

44. Treffen an der Strecke 46       22.-24. April 2022

 

43. Treffen in Koblenz                     24.-26. September 2021

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Reichsautobahnruine Strecke 37 Koblenz Bubenheim Widerlager

„Rund um’s Eck“ - AGAB Treffen am 25.09.2021 - Eindrücke


Vergleiche:
A 48 Brückentorso einer Unterführung bei Koblenz
A 48 Alttrasse bei Koblenz-Bubenheim

Strecke 37  "Dornröschenbrücke"

Jeden Tag rollen Tausende LKW über die B 61, die die Autobahnen A 2 und A 30 vebindet. Auf ihrem Weg durchqueren sie auch Bad Oeynhausen, das wegen des erheblichen Verkehrsaufkommen drohte, den Status als Kurstadt, und damit auch das "Bad" im Namen zu verlieren. So wurde beschlossen eine Umgehung zu bauen, die die beiden Autobahnen verbindet, den LKW-Verkehr durch den Ort minimiert und es der Stadt ermöglich auch weiterhin als "Kurstadt" zu firmieren.
Über einen Zeitraum von acht Jahren dokumentiert der Film die grausige Verkehrssituation vor Ort , die Verspätungen beim Bau der Umgehung, die Bemühungen des Bürgermeisters, der Polizei, der Feuerwehr und der Baufirmen das Projekt zu einem baldigen Ende zu bringen und nicht zuletztdie Reaktionen der betroffenen Bürger, von denen einige sich auf die kommende Ruhe freuen, während andere bald die Umgehung direkt vor der Nase haben werden...

Festivals und Auszeichnungen
Internationales Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm 2019;
Stranger than fiction Dokumenarfilmfestival, NRW 2020;
Crossing Europe Film Festival, Linz 2020;
Internationales Dokumentarfilmfestival München, 2020;
Achtung Berlin Film Festival, 2020
Festivalfinale Plzen, Czech Republic, 2020
Incuna Filmfestival, Gijón, Spain, 2020
DOK.stories St. Petersburg, 2020
Formular Mundi Filmfestival, Fulda 2021
Lake Como Festival, Como 2021

AUTOBAHN
Ein Dokumentarfilm von Daniel Abma
WDR Ausstrahlung – 13.10.2021 um 22:45 Uhr

Fahrradfahrer_auf_der_AUTOBAHN_Film_Daniel_Abma
AUTOBAHN_Film_Daniel_Abma_Hauptstrasse_quer_durch_Bad_Oeynhausen
AUTOBAHN_Film_Daniel_Abma_Deutschlandmeister_Bodybuilding_Hocki_Anja_auf_der_Baustelle

(Alle Bilder zu diesem Programmhinweis © Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF, 2019)

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100 Jahre Avus
Eine Straße, ein Mythos

Am 24. September 2021 jährte sich die Eröffnung der „Automobil-Verkehrs- und Übungsstraße“ (Avus) zum 100. Mal. Die Rennen auf der Avus zählten zu den populärsten Sportveranstaltungen Berlins und zogen auf ihrem Höhepunkt über 300.000 Menschen an.

Umfangreicher Bericht mit historischen Bildern und Filmaufnahmen des Stadtmuseum Berlin

A8 Hohenstadt Autobahnmeisterei Dornstadt Bildrechte AUTOBAHN GmbH Südwest

A 8  AS Ulm-West km 123,9  - rechts Autobahnmeisterei Ulm-Dornstadt  (©AUTOBAHN Südwest)

A 8 auf 6 Spuren erweitert
Offizielle Verkehrsfreigabe  Hohenstadt - Ulm-Nord



A 8 - Erweiterung zwischen Hohenstadt und Ulm-Nord offiziell für den Verkehr freigegeben - wichtiger Meilenstein für die wichtigste Ost-West-Verbindung im süddeutschen Raum

Der auf sechs Fahrstreifen plus Standstreifen erweiterte Streckenabschnitt der A 8 zwischen Hohenstadt und Ulm-Nord wurde heute offiziell für den Verkehr freigegeben. Baulich konnte die Maßnahme bereits Mitte September fertiggestellt werden – trotz Pandemiebedingungen sechs Wochen früher als geplant.

Steffen Bilger, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, Winfried Hermann, Verkehrsminister des Landes Baden-Württemberg, und Gunter Czisch, Oberbürgermeister der Stadt Ulm, nahmen zusammen mit Anne Rethmann, Geschäftsführerin Finanzen der Autobahn GmbH des Bundes, und Christine Baur-Fewson, Direktorin der Autobahn GmbH Niederlassung Südwest, am Festakt teil.

Mit dem heutigen Tag gingen neun Jahre effektive Bauzeit erfolgreich zu Ende. Im Auftrag des Bundes wurde der rund 23 Kilometer lange Streckenabschnitt für die Verkehrsanforderungen der Zukunft gestaltet. Ein wichtiger Meilenstein für die Verkehrsinfrastruktur Deutschlands, ist doch die Bundesautobahn A 8 zwischen Karlsruhe und München Teil der europäischen Verkehrsachse „Frankreich - Deutschland - Österreich - Südosteuropa“.

Steffen Bilger, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur: "Die Autobahn A 8 zwischen Karlsruhe und München stellt als Teil der europäischen Verkehrsachse eine sehr wichtige Ost-West-Verbindung im süddeutschen Raum dar. Sie ist neben ihrer Bedeutung für den großräumigen Durchgangsverkehr auch von wesentlicher Bedeutung für die wirtschaftlichen Standortbedingungen in der gesamten Region. Mit der sechsstreifigen Erweiterung der A 8 zwischen Hohenstadt und Ulm-Nord wurde ein wichtiger Schritt für den Zustand und die Zuverlässigkeit der Straßeninfrastruktur sowie für die Verkehrssicherheit getan. Die Schaffung und Erhaltung einer leistungsfähigen Verkehrsinfrastruktur zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit der Regionen und zum Wohl der Verkehrsteilnehmer ist zentraler Bestandteil der Verkehrspolitik des Bundes, auf der Straße wie auf der Schiene."

Das Land Baden-Württemberg, vertreten durch das Regierungspräsidium Tübingen, setzte seit 2012 die baulichen Maßnahmen in vier Bauabschnitten - von Widderstall bis Ulm - federführend um. Dies erforderte auch deshalb ein hohes Maß an Koordination, da der Verkehr während der gesamten Zeit aufrechterhalten werden musste. Darüber hinaus wurde gleichzeitig die auf 20 Kilometern unmittelbar parallel verlaufende Trassenlage der ICE-Neubaustrecke (NBS) „Wendlingen-Ulm“ realisiert. Nicht nur durch den gemeinsamen Planfeststellungsbeschluss, der 2008 erging und 2010 Rechtskraft erhielt, entstand damit ein gemeinsames Projekt, welches eine Besonderheit für den Autobahnbau darstellt.

Winfried Hermann, Verkehrsminister des Landes Baden-Württemberg: „Der gemeinsame Bau mit der ICE-Neubaustrecke auf der Albhochfläche erforderte einen hohen Abstimmungsaufwand, der sich aber gelohnt hat, da damit Eingriffe in Verkehr und Umwelt minimiert wurden und Synergien gefördert wurden. Hier gilt mein Dank allen Beteiligten für die schnelle Planung und zügige Umsetzung. Mit dem neuen Direktanschluss des Containerbahnhofs im Ulmer Norden an die Autobahn, an dem von der Straße auf die Schiene und umgekehrt geladen wird, können verschiedene Verkehrsträger miteinander kombiniert werden und der Transport wird umweltfreundlicher und effizienter.“

Anne Rethmann, Geschäftsführerin Finanzen der Autobahn GmbH des Bundes: „Diese Verkehrsverbindung ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für die Region und weit darüber hinaus. Und deshalb ist es umso wichtiger, dass die Maßnahme bereits sechs Wochen vor dem geplanten Termin fertiggestellt werden konnte. Damit einhergehend wurde von Beginn der Naturschutz rund um die Bauabschnitte entfaltet und konzeptionell eingebettet. Diese beeindruckende Gesamtleistung verdient große Anerkennung.“

Unter Beteiligung der Stadt Ulm wurde nach einem ergänzenden Planfeststellungsverfahren und dessen Beschluss im Oktober 2015 die Anschlussstelle Ulm-West zum Doppelanschluss Ulm-West/Ulm-Nord ausgebaut. Beide liegen nur ca. 800 Meter voneinander entfernt. Der direkte Anschluss des Ulmer Nordens hat weitreichende Vorteile für die Bevölkerung und Wirtschaft der Region. Unter anderem wurde der wichtige Anschluss des Umschlagbahnhofs und der angrenzenden Gewerbegebiete des Ulmer Nordens geschaffen. Fahrstrecken für Güter sind damit stark verkürzt und Umgehungsverkehr durch die angrenzenden Ortschaften reduziert, was zu merklichen Lärmreduzierungen führt.

Gunter Czisch, Oberbürgermeister der Stadt Ulm: „Beeindruckend wie die Autobahn zwischen Hohenstadt und Ulm in den vergangenen neun Jahren zukunftsfähig ausgebaut worden ist. Für Ulm als wirtschaftsstarke Großstadt ist die unmittelbare Anbindung an diese leistungsfähige Achse ein wichtiger Standortfaktor.“

Drei der vier Bauabschnitte waren bereits abgeschlossen, als die Autobahn GmbH Niederlassung Südwest die Maßnahme am 1. Januar 2021 übernahm und trotz erschwerter Baubedingungen in Folge der Corona-Pandemie im Spätsommer 2021 erfolgreich abschloss. Die Gesamtmaßnahme schloss neben dem reinen Straßenbau auch 29 Bauwerke mit ein. Davon wurden 26 Bauwerke neu gebaut und drei angepasst. Zu den neuen Bauwerken gehören auch eine Grünbrücke, eine Wildtierpassage als Unterführung und zwei Fledermausdurchlässe. Außerdem wurden acht Regenrückhaltebecken errichtet. Denn anders als vor der Erweiterung wird nunmehr das Oberflächenwasser nicht mehr über die Böschungen frei entwässert, sondern über Kanäle gesammelt und in den Becken vorgereinigt, bevor es später einmal in die Donau abgeleitet wird. Insgesamt mussten rund 1,4 Mio. Kubikmeter Erdreich ab- und ca. 2,2 Mio. Kubikmeter aufgetragen werden, um die Höhenlage der Autobahn an die heutigen Anforderungen einer fahrdynamischen Linienführung anzupassen und um Lärmschutzwälle als aktiven Lärmschutz zu schaffen.

Das Gesamtprojektvolumen, bestehend aus Bau- und Grunderwerbskosten, beträgt rund 278 Mio. Euro, von denen der Bund ca. 257 Mio. Euro trägt und die Stadt Ulm ca. 13,3 Mio. Euro. Die weiteren Kosten verteilen sich auf die Deutsche Bahn, mit ca. 6,5 Mio. Euro, sowie Anteile für das Land Baden-Württemberg und den Alb-Donau-Kreis. Nach derzeitigem Stand wird die Gesamtmaßnahme innerhalb des Kosten- und Zeitrahmens abgewickelt.

Christine Baur-Fewson, Direktorin der Autobahn GmbH Niederlassung Südwest: „Mit dem sechsstreifigen Ausbau der A 8 zwischen Hohenstadt und Ulm-Nord gibt die Autobahn GmbH Niederlassung Südwest heute einen Autobahnabschnitt frei, der gleich dreifach große Bedeutung hat: für die Region Schwäbische Alb, für den gesamten süddeutschen Raum und die europäische Verkehrsinfrastruktur. Daneben sind die nachhaltig und ökologisch wertvoll angelegten Grünflächen und Kompensationsmaßnahmen hervorzuheben, die der Autobahn GmbH Niederlassung Südwest ein großes Anliegen sind! So konnte mit dem Bau der Grünbrücke Imberg ein bisher unterbrochener überregionaler Wanderkorridor für Wildtiere wieder geschlossen werden.“

Die Autobahn GmbH Niederlassung Südwest dankt dem Regierungspräsidium Tübingen, das den Ausbau bereits in der Planungsphase vorangetrieben und die Baumaßnahme maßgelblich durchgeführt hat. Begünstigt wurde der reibungslose Projektübergang und dessen erfolgreiche Umsetzung dadurch, dass Teile des Projektteams von der Landesverwaltung mit zur Autobahn GmbH wechselten. Seit dem 1. Januar 2021 ist die Autobahn GmbH Niederlassung Südwest mit rund 1000 Beschäftigten verantwortlich für ca. 1050 Kilometer Autobahnen in Baden-Württemberg, in Teilen von Hessen und Rheinland-Pfalz.

(AUTOBAHN Westfalen 17.11.2021) Ohne sie geht nichts. Die Straßenwärterinnen und Straßenwärter im Betriebsdienst der Autobahn GmbH leisten Tag und Nacht harte Arbeit und sorgen für reibungslosen Verkehr. Sie reparieren Schäden, beseitigen Schnee und Eis oder sichern Gefahrenstellen ab. Doch der unverzichtbare und vielfältige Einsatz an Deutschlands Autobahnen ist auch gefährlich. Denn das Risiko eines Straßenwärters, bei einem Arbeitsunfall ums Leben zu kommen, ist statistisch betrachtet 13 Mal höher als in vergleichbaren gewerblichen Berufen.

Bei der Autobahn GmbH des Bundes, seit Januar 2021 bundesweit zuständig für die Autobahnen, ereigneten sich in diesem Jahr bislang 30 Unfälle mit Fremdverschulden, bei denen Straßenwärter verletzt wurden. Bei einem Unfall in Bayern kam ein Straßenwärter ums Leben. Deshalb hat die Autobahn GmbH heute am Buß- und Bettag bei einer gemeinsamen Veranstaltung mit dem Land Nordrhein-Westfalen der verunglückten Kolleginnen und Kollegen gedacht.

Die Gedenkveranstaltung vor der zwei Meter hohen Stahlskulptur im begrünten Umfeld der Autobahnkapelle an der A 31 bei Gescher war zugleich ein mahnender Appell an die Gesamtheit der Verkehrsteilnehmer für mehr Umsicht und Vorsicht auf den Strecken des rund 13.000 Kilometer umspannenden Autobahnnetzes in Deutschland.

Sicherheit hat höchste Priorität
“Die Sicherheit der Kolleginnen und Kollegen in Orange hat bei uns höchste Priorität“, sagte Gunther Adler, Geschäftsführer Personal bei der Autobahn GmbH. „Gerade auf den Autobahnen Deutschlands erledigen die Straßenwärter tagtäglich einen brandgefährlichen Job, der nicht hoch genug bewertet werden kann. Und deswegen investieren wir bei der Autobahn GmbH in eine optimale Ausstattung“, betonte Gunther Adler.

Insbesondere in Wanderbaustellen ist die Gefährdung der Beschäftigten des Betriebsdienstes besonders groß, da hier einerseits keine stationäre Vorwarnung eingesetzt werden kann und andererseits die eingesetzten Sicherungsfahrzeuge mindestens durch eine Person besetzt sind, die jeweils zusätzlich ständig der Gefahr von Auffahrunfällen ausgesetzt ist.

Ziel der Autobahn GmbH ist es, die Sicherheit für die Beschäftigten im Betriebsdienst zu erhöhen. Neben praktischen Übungen, wie Sicherheitsparcours auf Autobahnmeistereien, setzt das Bundesunternehmen auf ein intelligentes und bundesweites Verkehrsmanagement. Als ein erstes konkretes Ergebnis wurde hierfür im April ein Baustellenwarner für mehr Verkehrssicherheit vorgestellt..

2021-11-17 kranzniederlegung Straßen.NRW Straßenwärter Autobahnmeisterei

Gedenkveranstaltung

(v.l.) Dr. Sascha Kaiser, Dr. Petra Beckefeld (Straßen.NRW);
Ministerin Ina Brandes; Gunther Adler (Autobahn GmbH) (© Straßen.NRW)

 

Arbeitsgemeinschaft Autobahngeschichte o9
Geschichte der deutschen Autobahnen_2016
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