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Der Landesbetrieb Straßenbau NRW hat mit einer Kranzniederlegung seiner im Dienst verunglückten Kolleginnen und Kollegen gedacht. An der Autobahnkapelle   in   Tungerloh-Capellen   (Nähe   Anschlussstelle  Gescher,  A 31) steht ein Mahnmal, das an die Opfer unter den Straßenwärtern erinnert. Trotz strömenden Regens waren auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Mitarbeiter und Angehörige aus allen Teilen Nordrhein-Westfalens zusammengekommen, um ihrer verstorbenen Familienmitglieder und Freunde zu gedenken.

"Es ist sehr gut, dass wir auch in diesem Jahr keinen Todesfall zu beklagen haben. Dennoch wollen wir unsere zwölf in den letzten zehn Jahren tödlich verunglückten Mitarbeiter in Erinnerung behalten, nicht zuletzt als Mahnung, vor den Gefahren des Straßenverkehrs nicht die Augen zu verschließen", verlautete durch den Landesbetrieb Straßenbau NRW heute in Gescher. Er mahnte auch zu mehr Achtung und Achtsamkeit – nicht nur im Straßenverkehr, sondern auch im täglichen Umgang miteinander.

Auch der Sprecher des Gesamtpersonalrates des Landesbetriebes forderte die Verkehrsteilnehmer mit deutlichen Worten auf: “Runter vom Gas“ – wenn Männer in Orange auf der Fahrbahn  sind. Kirchlicher Segen und Orgelmusik begleiteten diese Feierstunde. Zum Abschluss trat jeder einzelne zum stillen Gedenken an das Mahnmal.

Zum Buß- und Bettag
Gedenken an getötete und verletzte Straßenwärter

Arbeitsgemeinschaft Autobahngeschichte o9
Geschichte der deutschen Autobahnen_2016
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