Sinntalbrücke 02
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Sinntalbrücke F1000036

Da die Trassierung der Strecke 46 in weiten Teilen den Verkehrsaufgaben nach 1945 nicht mehr genügte, wurde in den 1950er Jahren eine neue Trasse für die Autobahn von Bad Hersfeld nach Würzburg gesucht.
Am 12. November 1956 entschied der damalige Bundesverkehrsminister Hans-Christoph Seebohm, daß die alte Trasse in Hessen im wesentlichen beizube-
halten sei, während in Bayern eine neue gefunden werden sollte. Diese wurde am 09. November 1960 festgelegt. Ab 1962 begannen die ersten Bauarbeiten. Die Vollendung der letzten Abschnitte und die Gesamtfreigabe der Strecke vom Hattenbacher Dreieck bis zum Kreuz Biebelried erfolgte am 30. Juli 1968.

A 7 Sinntalbrücke

Bei Bad Brückenau wird das Sinntal mit einer Staatsstraße, zwei Wirtschafts-
wegen und der nicht mehr in Betrieb befindlichen Sinntalbahn von einer großen Talbrücke im Zuge der A 7 überspannt. Besonders beeindruckend ist die geschwungene Form des filigran wirkenden Bauwerkes. Dieses hat eine Gesamtlänge von 810 m, Breite vom 30,5 m für zwei Richtungsfahrbahnen mit Seitenstreifen und eine Höhe von bis zu 50 m. Die Bauzeit betrug 34 Monate. Die Kosten lagen damals bei 18 Millionen DM. Obwohl schon damals getrennte Überbauten für jede Richtungsfahrbahn bevorzugt wurden, hat man sich aus Kostengründen dazu entschlossen nur einen gemeinsamen Stahlüberbau mit einem Gewicht von 6200 t zu errichten.

Das Bauwerk zeigt seit geraumer Zeit deutliche Zeichen von Materialermüdung und wird bis 2013 durch einen Neubau ersetzt.

Ausführliche Informationen zum Neubau: ABDNB Sinntalbrücke im Zuge der A 7

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