(straßen.nrw). Der sechsstreifige Ausbau der Autobahn A 59 in Duisburg erreicht einen neuen Meilenstein. In den kommenden drei Jahren werden die 2,3 Kilometer zwischen den Anschlussstellen Duisburg-Duissern und Duisburg-
Hochfeld um zwei Fahrspuren erweitert. Hauptmerkmal wird dabei ein neuer, 300 Meter langer Tunnel sein, der so genannte Mercator-Tunnel. 103,6 Millionen Euro kostet der Ausbau nach Angaben des Landesbetriebes Straßenbau Nordrhein-Westfalen inklusive des umfangreichen Lärmschutzes. Mit einem feierlichen Spatenstich gaben am 3. April 2009 Vertreter von Bund, Land und Stadt den offiziellen Startschuss für die Arbeiten.

Die A 59 in Duisburg zwischen Königstraße und Hauptbahnhof

Weitere Informationen: http://www.strassen.nrw.de/projekte/a59/duisburg.html

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"Mit diesem Spatenstich startet ein Bauprojekt, von dem Duisburg und die gesamte Region erheblich profitieren werden. Die Stadt holt sich ihren Bahnhof näher heran und vor allem der Mercatortunnel wird mehr Lebensqualität für das
Duisburger Zentrum bedeuten. Der Verkehrsknoten Duisburg ist künftig gut
gerüstet für die Anforderungen der Zukunft", sagte NRW-Verkehrsminister Lutz
Lienenkämper.

Straßen.NRW-Geschäftsführer Ralf Pagenkopf freute sich, dass die A 59 durch den neuen Tunnel bald ihren trennenden Charakter "im Herzen Duisburgs" verliert. Pagenkopf, der selbst in Duisburg wohnt, warb schon jetzt für Verständnis wegen der zu erwartenden Beeinträchtigungen durch die Baustelle in den kommenden drei Jahren: "Wir können ja die Autobahn nicht mal eben sperren, um den Ausbau vorzunehmen", sagte er. Aber durch die Verbreiterung werde der Verkehr ab Anfang
2012 deutlich besser laufen. Die Anwohner würden durch den umfangreichen
Lärmschutz besser als heute geschützt. Viele Lärmschutzwände sollen noch vor dem eigentlichen Straßenausbau entstehen.

"Für Duisburg bedeutet der sechsstreifige Ausbau der A 59 weit mehr als die notwendige Anpassung der Autobahn an das gestiegene Verkehrsaufkommen. Insbesondere die mit der Erweiterung einhergehende Abdeckung der Fahr- bahnen bietet der Stadt Duisburg endlich die Gelegenheit, Bahnhofsbereich, Portsmouthplatz und Königstraße miteinander zu verknüpfen und diesen Bereich in einer neuen Qualität zu gestalten. Das bedeutet einen erheblichen städtebaulichen Zugewinn", meinte Duisburgs Oberbürgermeister Adolf Sauerland.

 Planungsübersicht des Abschnittes Duissern bis Hochfeld

 Autobahngeschichte bei Straßen.NRW - Bilder der bisherigen A 59

 Straßen.NRW Geschäftsführer Ralf Pagenkopf eröffnet die Veranstaltung

Umfangreiche Detailplanungen sind nötig, von denen einige ausgestellt wurden

Überführungen Kolonie- und Güntherstraße mit Schilderbrücke

Bahnüberführung Curtiusstraße mit schwungvollem Doppelbogen

Der symbolische Rammschlag - die erste

Die Presse sicherte sich die “besten” Plätze ...

 Die Dixieland Kapelle mit sanges-
kräftiger Unterstützung eines auf dem Bahnhofsvorplatz wohnhaften Mitbürgers

Premiere für Lutz Lienenkämper - den neuen Verkehrsminister in NRW

Vertreter von Bund, Land und Stadt lauschen den Rednern - der Verkehr fließt weiter

Information vor Ort: (l.)
Sauerland u. Lienenkämper(m)

 Duisburgs Oberbürgermeister Adolf Sauerland

 Ungewohnter Ort für die Fahrzeuge von Straßen.NRW. Der Portsmouthplatz vor dem Duisburger Hauptahnhof

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 Vertreter des Bundes Ministerialrat Stefan Strick

A 59 1. Rammschlag zum Ausbau in Duisburg

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