Wir wurden vom Kastellan, Herrn Stark, fachkundig durch den Arsenalbau geführt, in dem sich heute das Zinnfigurenmuseum über vier Stockwerke erstreckt. Herr Stark machte uns auf viele Details aufmerksam, z.B. konnten wir von der Hohen Bastei aus die Zahl "1941" an der obersten Stelle des Giebels am Arsenalbau erkennen.
Da das Wetter im Laufe des Tages immer besser wurde, war es wieder ein gelungenes Rahmenprogramm für unsere 17. Hauptversammlung!

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Kulmb

Zum Herbsttreffen 2007 besichtigten wir die A 70 im Bereich Kulmbach. Die 120 km lange A 70 verbindet die A 7 bei Schweinfurt mit der A 9 nahe Bayreuth. Im März 1937 war die "Strecke 96 Bamberg - Bayreuth" erstmals als Ergänzungsstrecke im RAB-Netzplan enthalten, weiter nach Westen folgte dann die RAB Bamberg -Würzburg - Frankfurt am Main.

Im 8,7 km langen Teilstück zwischen dem Abzweig Nenntmannsreuth (heute AD Bayreuth/Kulmbach) und der AS Kulmbach/Neudrossenfeld sind in den Jahren 1937 bis 1939 der Erdbau und ein Großteil der Brücken fertiggestellt, sowie die Fahrbahndecke begonnen worden. Zwischen 1956 und 1958 erfolgte der einbahnige Ausbau dieses ersten Teilstücks der heutigen A 70.
Nach  einer  Vielzahl  von  Zwischenstufen  -  u.a.  einbahnige  Bundesstraße B 505 und Autobahn-Teilausbau - ist mit der Fertigstellung der Südröhre des Tunnels  Schwarzer  Berg  (und der Modernisierung der Nordröhre bis zum 29.07.2005), sowie der Verkehrsfreigabe der 2. Fahrbahn der Mainbrücke Eltmann am 18.12.2006 die A 70 komplett. In den nächsten Jahren wird noch u.a. das erwähnte erste Teilstück modernisiert.

Daher stand die Besichtigung dieser Strecke am Vormittag des 29.09.2007 auf unserem Programm. Trotz anfänglich leichten Regens konnten wir eine Überführung, mehrere Unterführungen und einen Durchlass im ursprünglichen oder nur teilmodernisierten Zustand "begutachten"; besonders eindrucksvoll war durch ihre Rundbögen die kombinierte Straßen-/Bahn-Unterführung bei Harsdorf.

Nachmittags zog es uns auf die Plassenburg in Kulmbach. 1135 erstmals erwähnt, ist sie nach Zerstörung bis 1579 in ihrer heutigen Grundform neu aufgebaut worden. Nach Jahrhunderten fürstlicher Nutzung diente die Plassenburg von 1819 bis 1926 als Gefängnis. In der Zeit des Baus der Reichsautobahnen wurden eine Vielzahl von Lehrgängen aus den Bereichen Straßen- und Wasserbau hier abgehalten und dafür die Burg in Teilbereichen ausgebaut: das ehemalige Zellengefängnis auf der Hohen Bastei wurde abgebrochen, der Arsenalbau um 3 Achsen inkl.. Treppenhaus erweitert und viele andere Umbauten vorgenommen.

Gemütliches Beisammensein am Vorabend

Das “Tor” in der Mitte zählt...

Gute Empfehlung auf der Warnweste

Das erste Mal kein “AGAB-Wetter”

Begeistert dabei:
 tschechische Autobahnfreunde

Vor der Weiterfahrt zur Plassenburg

Fuhr wohl nicht auf der Autobahn ...

Stark zugewachsene Fußgängerunterführung östlich Harsdorf

Blick auf Kulmbach

Die Plassenburg ist auch Burgruine

Einfluß von Gestaltungselementen der Plassenburg auf einen Autobahnparkplatz

Unverzichtbar: Unser Gruppenphoto

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Pressespiegel zum Treffen in Wirsberg

17. Treffen in Wirsberg 28. -30.09.2007

Dr.-Ing. Wolfgang Seele, Mannheim

Arbeitsgemeinschaft Autobahngeschichte o9
Geschichte der deutschen Autobahnen_2016
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