Rixfelder Meer - Foto SM Grebenhain
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-Helden- im Sturm - Foto SM Grebenhain
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Scheepflug im Einsatz - Foto SM Lauterbach
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Schäden durch den Orkan “Cyrill”

Der Orkan Cyrill und die Hessische Straßen- und Verkehrsverwaltung.

Der Orkan Cyrill, der in der Nacht vom 18. auf den 19. Januar tobte, zog auch ein Hessen eine Spur der Verwüstung hinter sich her. Dadurch waren zahlreiche hessische Bundes-, Landes- und Kreisstraßen, zum Teil auch die Autobahnen betroffen. Ohne den außerordentlichen Einsatz der über 1.500 verantwortlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der 60 hessischen Straßen- und Autobahnmeistereien von Bad Arolsen im Norden bis Bensheim im Süden des Landes hätten die im Laufe dieses außergewöhnlichen Sturmes entstandenen Behinderungen und Schäden im Interesse aller Bürger nicht so schnell beseitigt werden können.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Meistereien waren größtenteils während der ganzen Nacht, bis in den folgenden Tag hinein und teilweise sogar bis über das Wochenende hinaus immens gefordert. Über 600 Sperrungen von Streckenabschnitten auf dem immerhin etwa 16.500 Kilometer umfassenden hessischen Straßennetz machten zum Teil sehr gefährliche und anstrengende Einsätze des Strecken- und Betriebsdienstes notwendig. Diese haben dazu beigetragen, dass die Auswirkungen für die Autofahrer so gering wie möglich blieben. Die Hauptursachen für die Straßensperrungen waren Windbruch im ganzen Land und Hochwasser vorwiegend in Mittelhessen. Südhessen und das Rhein-Main-Gebiet waren nicht so stark betroffen wie die übrigen Teile des Landes.

Oberste Maxime der Einsatzarbeiten war es, Gefahrenpunkte zu entschärfen, um die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer zu garantieren und den Verkehr so rasch wie möglich wieder zum Laufen zu bekommen. Dies ist insgesamt hervorragend gelungen. Die Zusammenarbeit mit Polizei und Feuerwehren, Forst, kommunalen Bauhöfen und Technischem Hilfswerk gestaltete sich ausgezeichnet. Dabei oblag der wesentliche Teil der Arbeiten den Kolleginnen und Kollegen der hessischen Straßenverkehrsverwaltung.

Der kommissarische Präsident des Hessischen Landesamtes für Straßen- und Verkehrswesen Herr Burkhard Vieth bedankt sich bei den Mitarbeiterinnen Mitarbeitern der Meistereien und der gesamten Straßen- und Verkehrsverwaltung für die Einsatzbereitschaft und das große Engagement, das bei den vielfachen Einsätzen gezeigt wurde. Dank dieser Leistungen konnte ein großer Teil der Straßensperrungen noch in der Orkannacht oder bereits am nächsten Morgen aufgehoben werden. Der größte Teil der kurzfristig gesperrten Streckenabschnitte wurde damit sehr zügig wieder für den Verkehr freigegeben.

Gewarnt durch die Wettervorhersagen wurden in allen Meistereien die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter rechtzeitig in Bereitschaft versetzt, notwendige Geräte und Materialien bereitgestellt. Die Arbeitsvorbereitungen in Erwartung des Orkans machten es notwendig, dass problematische Bäume vorsorglich gefällt wurden. Während des Sturms wurden umgestürzte Bäume und herabgefallene Äste von den Fahrbahnen entfernt. Man versuchte noch im Laufe der Nacht, gefährdete Bäume zu sichern, viele Bäume mussten aus Sicherheitsgründen aber dennoch gefällt werden. Die Beschilderung von Dauerbaustellen wurde vorsorglich ebenso kontrolliert wie Signalanlagen, die häufig vom Wind verdreht wurden; beschädigte Beschilderungen mussten erneuert werden, Gegenstände wurden von den Fahrbahnen entfernt.

Nach dem Sturm mussten alle Strecken sorgfältig kontrolliert werden. Besonderes Augenmerk legte man dabei auf die Kontrolle der Entwässerungseinrichtungen. Die nach den schweren Regenfällen übervollen Kanäle und Fließgewässer wie Lahn, Dill und Sieg in Mittelhessen erforderten einen ungehinderten Abfluss der Wassermassen. Mit Kehrmaschinen und häufig schwerem Gerät beseitigen die Kollegen der Meistereien dann die Fahrbahnen, Brücken und Durchlässe von Schlamm und Treibgut.

Text und Bilder: Hessisches Landesamt für Straßen und Verkehrswesen

Schäden an der A 3 in Unterfranken

Text und Bilder: Eigene Berichterstattung

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Die Autobahnmeisterei Kaarst, ganz in der Nähe der AGAB e.V. Geschäftsstelle gelegen, hatte Heimvorteil. Vor dem eigenen Gelände konnten Baumschnitt-
arbeiten nach dem Orkan “Cyrill” durchgeführt werden. Aber auch an vielen anderen Stellen im Einsatzgebiet wurde, wie immer, beträchtliches geleistet. Leider wissen viele Kraftfahrer den ständigen Einsatz alle Mitarbeiter der Straßen- und Autobahnmeistereien nicht hoch genug einzuschätzen.
An dieser Stelle von uns ein herzliches DANKESCHÖN !

Einsatzbereit an Rhein und Ruhr

Gelsenkirchen (straßen.nrw). Die Kettensägen sind frisch geölt, Abschleppseile
liegen in den Führerhäusern der orangefarbenen Fahrzeuge: Die 84 Meistereien
des Landesbetriebes Straßenbau NRW sind in Bereitschaft versetzt worden. Ziel ist es, bei Notfällen auf den Straßen in Nordrhein-Westfalen minutenschnell
helfen zu können. Zusammen mit Polizei und Feuerwehr wappnen sich die
2.200 Straßenwärter für umstürzende Bäume, Verkehrsunfälle und Überflutungen. Ähnlich wie beim Winterdienst steht Straßen.NRW in ständigem Kontakt mit dem Deutschen Wetterdienst, um den Verlauf des angedrohten Orkans zu verfolgen. Die Straßenwärter bleiben einsatzbereit in ihren Einrichtungen, bis der Orkan vorbei gezogen ist, kündigte Straßen.NRW an.

Krefeld (straßen.nrw). Wegen der Sturmwarnungen hat der Landesbetrieb Straßenbau NRW die offizielle Amtseinführung der neuen Leiterin
der Autobahnniederlassung Krefeld, Elke Bisoke, abgesagt. Zur Veranstaltung
waren auch die zur Niederlassung Krefeld gehörenden Mitarbeiter von zwölf
Autobahnmeistereien eingeladen. Die müssen jetzt in ihren Einrichtungen bleiben, um bei Notfällen auf den NRW-Autobahnen kurzfristig einsatzbereit zu sein.

Düsseldorf (straßen.nrw). Auf eine Vollsperrung der Fleher Autobahnbrücke im
Verlauf der A46 in Düsseldorf müssen sich die Autofahrer einstellen. Als Grund
nennt der Landesbetrieb Straßenbau NRW die für heute Nachmittag (18.1.)
angekündigten Orkanböen. "Wir werden die Brücke so lange wie möglich befahrbar halten", hieß es aus der Autobahnniederlassung Krefeld. "Aber wenn der Sturm zu stark wird, machen wir die Autobahn sofort dicht. Bei Orkanböen wollen wir auf Nummer sicher gehen und eine Gefahr für die Verkehrsteilnehmer ausschließen."
Die Fleher Brücke wird zurzeit saniert. Die 96 Tragseile erhalten einen neuen
Korrosionsschutz, neun Seile müssen komplett ausgetauscht werden. Für die
Arbeiten am Korrosionsschutz sind Holzgerüste um die Seile herum gebaut worden. In der Vergangenheit haben sich bei starkem Wind schon zwei Mal Teile der Gerüstkonstruktion gelöst.

A 46 Sperrung der Fleher Brücke

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Der abgebrochene Ast hat die stabile steinerne Tischplatte beschädigt

Viel Arbeit auch für die Meistereien der Autobahndirektion Nordbayern an der A 3. Einige Parkplätze mußten aufgrund von umgestürzten Bäumen und zahllosen abgebrochenen Ästen gesperrt werden. Viele Meter Stahlschutzplanken wurden beschädigt. Zahllose Baumschnittarbeiten beschäftigten die Straßenmeister noch viele Wochen zusätzlich zu den ohnehin vorhandenen reichlichen Arbeiten,

Baumschnittarbeiten nach dem Sturm

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